Freitag, 8. Juni 2007

Immer diese Stalker

Weil ihm hier die multiplen Posts über Stalker schon vier Hits über den Suchbegriff "Strelok" eingebracht haben, und ich ein von Grund auf gutherziger und uneigennütziger Mensch(enfreund) bin, sehe ich es als meine Pflicht an, hier das eine oder andere Mal selbigen Strelok zu erwähnen. Denn dann finden eventuell Interessierte meinen Blog, finden hier den Link zu seinem Blog (wo dann tatsächlich etwas über Stalker und/oder Strelok steht), und sind glücklich und zufrieden.
Also nochmal zum mitschreiben: Hier steht weder etwas über Stalker noch über Strelok (jedenfalls nichts informatives), da steht aber sehr wohl etwas. Sowohl über Stalker, als auch über Strelok. Insbesondere über Strelok. Ende der Durchsage.

Donnerstag, 7. Juni 2007

Rettet die Wale

Da ich nicht nur meinen eigenen Blog lese, und auch sonst nicht (völlig) von der Außenwelt abgeschnitten bin, ist mir natürlich nicht entgangen dass sich nicht all zu weit von mir entfernt die wichtigsten Männer (und Frau) der Welt treffen, und dass dagegen nicht wenig protestiert wird.
120 Millionen Euro sollen die Sicherheitsvorkehrungen teuer gewesen sein. Komisch dass ich keinerlei Sympathie für die Demonstranten empfinden kann, die dermaßen massiv auch meine Steuergelder vergeuden, und meine Rente noch stärker gefährden als sie es ohnehin schon ist. Man kann ja auch nicht friedlich demonstrieren, außerhalb des Sperrbezirks, und das randalierende Pack aus seiner Mitte verbannen. Nein, man muss in den Sperrbezirk hineinmarschieren, sich polizeilichen Anordnungen widersetzen, und die asozialen Linksterroristen (ich meine natürlich die "Autonomen") auch noch in der Menge untertauchen lassen. Die Polizei muss natürlich gute Miene zum bösen Spiel machen, und darf nicht so stark durchgreifen wie es eigentlich nötig wäre, der "Sperrbezirk" verkommt zu einer Farce.
Immerhin kennt die Küstenwache keine solche Skrupel, und hat die Pappnasen von Greenpeace in ihren Schlauchbooten rücksichtslos versenkt. Ich wage allerdings zu bezweifeln dass die Schlauchboote mit Biodiesel betrieben wurden... so viel zum Umweltschutz. Vielleicht hat Greenpeace jetzt aber auch verstanden, dass auf hoher See das größere Schiff Vorfahrt hat. Erst recht wenn man selbst nur in einem Schlauchboot sitzt.
An der Küstenwache sollte sich die restliche Polizei ein Beispiel nehmen - Gummigeschosse müssen her. Sobald der erste Stein fliegt eine Salve in die Randalierer feuern, dann mit Wasserwerfern nachsetzen, und zuletzt die Kampfhunde loslassen. Die setzt das KSK auch ein um Menschenmengen zu zerstreuen, die haben sich bewährt. Wenn dann noch einer steht wird unter dem Schutz von Wasserwerfern und Schilden langsam vorgerückt und draufgeknüppelt, das haben die Steinewerfer nicht besser verdient. Dann begreifen sie in Zukunft vielleicht auch dass eine Sperrzone gesperrt ist, und sie gefälligst draußen zu bleiben haben.
Zusätzlich sollte man vielleicht noch innovative Strafen einführen. Etwa die Autos von bekannten Randalierern zum Ort der nächsten Randale schaffen, damit die umgestoßen und angezündet werden. Und wer so einen Käse erzählt wie dass er von einem einzelnen Polizeiauto provoziert worden wäre, der gehört sowieso wegen gemeingefährlicher Dummheit lebenslänglich weggesperrt.

Mittwoch, 6. Juni 2007

Die Welt ist macht krank

Der Mensch von heute lebt ein gefährliches Leben. Wo in grauer Vorzeit die Lebenserwartung durch Seuchen, Kriege, und fleischfressende Mammuts verkürzt wurde, sind es heute allerlei krankmachende Stoffe die Gevatter Staat dazu verhelfen die eine oder andere Rentenzahlung einzusparen.
Krankmacher Nummer eins sind natürlich die Zigaretten, aktiv und passiv, aber die kennt man ja. Viel interessanter ist das ganze Zeug, das angeblich dermaßen giftig ist dass man es schon früher hätte wissen müssen, das aber seltsamerweise trotzdem weit verbreitet ist. Asbest, etwa. Oder da gab es doch eine Zeit lang immer wieder hartnäckige Meldungen, dass Pommes krebserregend seien, wegen irgendwelchem Gedöns im Fett, oder warum auch immer. Nicht zu vergessen der Feinstaub. Früher waren es bloß die Autoabgase, weil das aber nicht dramatisch genug klingt hat sich irgendein "kluger Kopf" den Feinstaub einfallen lassen. Aber das ist alles Schnee von gestern, die neue Mode sind wohl sogenannte "PAKs", schädlicher als Asbest, Pommes, und Feinstaub zusammen.
Natürlich sind Panzerabwehrkanonen schädlich, so dachte ich als ich den Begriff vor einigen Tagen in einer das Volk informierenden (lies: Panik verbreitenden) Sendung auf irgend einem der dritten Programme gehört habe. Erst recht wenn man am falschen Ende von einer steht. Gemeint waren aber "Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe", was auch immer das sein mag. Das Zeug ist wohl überall (laut Wikipedia unter anderem in Kohle, Erdöl, Teer), und in der Sendung wurde überprüft wo man dem Kram ausgesetzt ist, und gezeigt dass diverse Gerätschaften höchstgradig gesundheitsschädlich sind. Etwa die Gummihandgriffe von billigen Hämmern oder Sägen - das sind allerdings die einzigen Beispiele die ich gesehen habe, die richtige Antwort auf die 32.000-Euro-Frage fand ich dann doch interessanter.
Jedenfalls bewegen sich Heim- und Handwerker offenbar ständig am Rande des Abgrundes, und sollten damit rechnen innerhalb der nächsten sieben Stunden ein gigantisches Krebsgeschwür auf der rechten (wahlweise auch der linken) Handfläche vorzufinden. Um die Seriösität des Beitrages zu untermauern wurden selbstredend nicht nur Fakten präsentiert, nein, es wurde eine Wissenschaftlerin gezeigt die diversen Geräten Proben entnahm. Trotz immenser Lebensgefahr seltsamerweise aber ohne Handschuhe, obwohl die PAKs doch über die Haut aufgenommen werden. Das waren sicherlich nur billige Attrapen aus Gummi.
Da hörte der Informationsauftrag der Sendung jedoch nicht auf, die Schreckensmeldung wurde sogleich hinaus in die Bevölkerung getragen, und diverse Rentner durften zum Besten geben wie schockiert sie doch von PAKs sind, während sie (mit äußerst dicken Arbeitshandschuhen bewehrt) stupide Nägel in ein Brett hämmerten, oder selbiges Brett ebenso stupide zersägten.
Und für solchen Unfug werden dann Rundfunkgebühren verlangt.

Dienstag, 5. Juni 2007

Vom Sandmann

Nein, ich meine nicht den Sandmann aus Spiderman 3, sondern den aus dem Fernsehen (oder vielmehr, wie mich Wikipedia belehrt hat, aus dem "deutschsprachigen Volksmythos"). Den meine ich aber auch nur indirekt, es geht eher generell und grundsätzlich um den Schlaf, beziehungsweise den Mangel desselben. Der Sandmann soll dabei nur einen einigermaßen originellen Beitragstitel, sowie eine einigermaßen originelle Einleitung liefern. Das wäre geschafft, also weiter zum eigentlichen Thema.
Schlaf als Thema mag prinzipiell (Achtung, Brüller!) zum Einschlafen sein, nicht jedoch wenn man ganz genau weiß dass man am nächsten Morgen früh raus muss, dass man aber prinzipiell ohnehin schon zu spät ins Bett gegangen ist, und dass man jede Sekunde des Schlafes bitter nötig hat, um zumindest näherungsweise an die empfohlenen sieben Stunden pro Nacht zu kommen. So geschehen gestern (oder vielmehr heute, so gegen halb eins). Ich wusste dass um acht Uhr die Handwerker kommen, um unter anderem auch in meinem Zimmer das Fenster rauszureißen und ein neues dafür einzubauen. Ich wusste auch, dass ich mindestens so gegen sieben Uhr aufstehen müssen würde, um mein Bett vom Fenster wegzuschieben, meinen PC in den Keller zu tragen (staubt ja wie Sau, laut ist es auch, und ich will nicht dass mir die Handwerker andauernd über die Schulter schauen), und mich vielleicht noch um ein, zwei eher unwichtige Sachen zu kümmern. So wie die grundsätzlichste Körperhygiene. Oder Frühstück.
Ich musste also dringendst einschlafen, konnte es aber selbstverständlich nicht, weil gerade diese Dringlichkeit mein Gehirn für den Schlaf zu aktiv gehalten hat. Da lag ich also und ließ meine Gedanken schweifen, und dachte unter anderem darüber nach wie ich diesen Beitrag hier beginnen würde. Paradoxerweise ist also dieser Post hier seine eigene Ursache. Das ist fast so, als wäre ich in die Vergangenheit gereist und hätte meinen Großvater erschossen. Wobei ich ehrlich gesagt nicht den geringsten Grund wüsste warum ich so etwas tun wollen würde. Dann lieber Schrödingers Katze in einen Pappkarton sperren und mit einer Schrotflinte darauf schießen, um die Quantenmechanik lebensnah zu demonstrieren. Katzen konnte ich noch nie wirklich leiden.
Wo war ich? Achja, der Schlaf. Irgendwann kam der Sandmann trotz aller Bemühungen dann doch vorbei, ich bekam meinen Schlaf, und verfehlte die angepeilte Zeit zum Aufstehen (so gegen sieben) nur um eine Viertelstunde. Es ist ganz schön lange her dass ich dermaßen früh aufgestanden bin (rein gefühlsmäßig, versteht sich), und das flaue Gefühl im Magen hat mir eindeutig gezeigt dass es ungesund ist, weniger als vier Stunden nach Sonnenaufgang aufzustehen. Wobei das natürlich auch am Computertragen mit leerem Magen liegen könnte.
Ja, ich musste im Internet recherchieren um herauszufinden wann die Sonne aufgeht. Sowas lernt man heutzutage eben nicht mehr in der Schule.
Und da ich eingeschlafen bin bevor ich mir ein Ende für diesen Beitrag ausdenken konnte, ist hier einfach Schluss. Der Sandmann ist schuld.

Sonntag, 3. Juni 2007

Der Amselflüsterer

Da komme ich nicht lange nach dem Aufstehen (so gegen 12 Uhr) nach einem kurzen Abstecher ins Bad wieder in mein Zimmer, wo sich folgende Szene abspielte:

Amsel (draußen irgendwo): *träller* *zwitscher*
Ich: "Schnauze!"
Amsel:

Ich warte einige ungläubige Momente, es bleibt aber still. Dann erlaube ich ihr gnädigerweise weiter zu trällern, und siehe da, sie fängt sofort wieder an. Wenn das mal immer klappen würde...