Montag, 24. Dezember 2007

Advent, Advent...


Frohe Weihnachten allerseits.

Sonntag, 23. Dezember 2007

Mist, verwunschen

Liebe Übersetzer von Filmtiteln,

ich weiß ja, dass es in Einzelfällen äußerst schwierig sein kann, einen Titel so zu übersetzen, dass alle Aspekte des Originals erhalten bleiben. Man will ja den Zuschauern der übersetzten Fassung etwa nicht womöglich in der Originalfassung vorhandene Wortwitze vorenthalten. Ich weiß auch, dass gerade bei Titeln die nur aus einem Wort bestehen, oft die Schwierigkeit besteht ein ähnlich überzeugend klingendes Wort in der Zielsprache zu finden, in dem möglichst noch dieselben Bedeutungen erhalten sind wie im Original. Ich weiß jedoch nicht, wie in aller Welt man aus "Enchanted" in der Übersetzung "Verwünscht" machen kann. Ich weiß es wirklich nicht.
Für die ganz Doofen (und ich gehe davon aus dass ihr das seid, denn jeder Mensch der des Bedienens eines Wörterbuches Englisch - Deutsch mächtig ist hätte den Titel richtig übersetzt) nochmal langsam und zum Mitschreiben:
"Enchanted" heißt zu Deutsch soviel wie "verzaubert". Das ist das, was Hexen und Feen und das ganze restliche Viechzeug in Märchen machen. Alternativ auch das, was ein entsprechend geskillter WoW-Char macht, falls euch das mehr sagt. In besagten Märchen findet sich auch statt "verzaubert" häufig die Formulierung "verwunschen". Das ist etwas altertümlicher, durchaus aber auch heute noch in Gebrauch. Nun könnte man (wenn man ungefähr die Intelligenz eines dreijährigen Kleinkindes das jeden Tag zum Frühstück Sekundenkleber nascht) folgern dass "verwünschen" das Verb zum Adjektiv "verwunschen" ist. Prinzipiell ist das natürlich richtig. Es ist allerdings falsch, von diesem Verb wiederum erneut aufs Adjektiv schließen zu wollen, und daraus dann (ganz getreu der neuen Rechtschreibung) "verwünscht" zu machen. Denn verwünscht ist, wenn es wie das Opfer eines uralten Witzes macht, das sich auf dem 10 Meter-Turm stehend beim Absprung wünschen durfte womit der Pool gefüllt werden sollte, ausrutschte, und im Fall laut "Scheiße!" rief. Das, liebe Übersetzer, ist verwünscht. Dass euch dieser feine Unterschied nicht aufgefallen ist kann eigentlich nur daran liegen, dass man euch das Hirn verwunschen hat.

Liebe Grüße,
Euer Blob

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Keine Krankenhausgeschichte

Da kündigt man einmal an, man wolle innerhalb der nächsten Tage häufiger posten, da steigen die Besuchszahlen plötzlich rasant (für die Verhältnisse dieses Blogs, versteht sich) in die Höhe. Da will ich doch Worten Taten folgen lassen. Genügend Themen wären da, auch in Form angefangener, einzeiliger, als Entwurf gespeicherter Beiträge, bloß an Zeit und Lust mangelt es meistens. Das Internet birgt eben einfach zu viele glitzernd-funkelnde, wild auf und ab hüpfende Quellen der Ablenkung.
Davon lasse ich mich aber nicht beirren, besagte Quellen der Ablenkung sind mir im Moment dank ausgelasteter Bandbreite ohnehin weitgehend verschlossen. Also weiter im Text, und zwar zum neulich erwähnten USB-Weihnachtsbaum. Der steht nämlich seit Anfang des Monats auf meinem Schreibtisch, gleich neben der neuen Tastatur, die der eigentliche Grund meiner Bestellung gewesen war. Den Weihnachtsbaum konnte man vor Abschicken der Bestellung per Häkchen hinzufügen, und weil ich mir ja sonst nichts gönne... seinen Preis war er auf jeden Fall wert, zusammen mit aus den Lautsprechern dudelnder Weihnachtsmusik und beleuchteter Tastatur wird einem direkt ganz besinnlich zumute. Ach, die Tastatur. Die ist schick, leise (die alte hat furchtbar geklappert beim Tippen), und eignet sich prima als Gitarrenersatz. Das komische Command-Pad ist zwar so nutzlos wie es aussieht, trotzdem war die Tastatur um Längen billiger als die anderen Modelle von Saitek... erwähnte ich schon dass sie leuchtet? Und endlich kann ich die Lautstärke wieder über die Tastatur regulieren, statt mich ein Stück nach vorne lehnen zu müssen um am Regler drehen zu können. Hedonismus siegt.
So, der Post wäre damit gerade noch rechtzeitig heute abgeschlossen. Was kommt morgen? Vielleicht vollende ich ja doch noch einmal den Lästerpost über die Bugs in Battlefield 2 (mit Bildern - gibt es da eigentlich eine Begrenzung wie viele man pro Post hochladen kann?), aber ob der dieses Jahr noch fertig wird...

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Neulich in Battlefield 2 (15)

Da denkt man, man hätte alles gesehen, die größte Ansammlung von Vollidioten in der eigenen Mannschaft bereits erlebt, aber dann kommt es natürlich erstens anders, und zweitens als man denkt.
Selbe Karte, selbe Situation wie damals - nur dass diesmal allen ernstes 14 von 24 Spielern Sniper waren. Vierzehn! Und die sind munter weiter als Sniper gespawnt, als 5 (fünf!) gegnerische Panzer an unserer verbliebenen Flagge parkten. Argh! Aaargh! AAAAAAAAAAARGH!!!

Donnerstag, 13. Dezember 2007

(Kn)autsch!

A propos lustige Vorfälle erzwingen:
Da lamentierte ich doch gerade erst noch, nicht genügend Themen zu haben um die selbst gesetzte Quote erfüllen zu können, da könnte man meinen dass Fortuna mit dem (nahezu wortwörtlichen) Hammer zurückschlägt. Ich befand mich also vor kurzem auf dem Heimweg von der Uni, wie üblich den letzten Teil der Strecke mit dem Fahrrad bewältigend, und sinnierte darüber ob es sich lohnen würde, in einem Post zu erörtern warum ich neulich (mit viel Gepäck) auf dem Weg zur Bahn aus dem letzten Loch gekeucht habe, und dahingegen heute (mit noch viel mehr Gepäck) geradezu flott unterwegs war, und wunderte mich darüber dass so viele aufmerksame Autofahrer die Ausfahrten frei hielten wenn ich mich näherte - im Gegensatz zu neulich, wo sich mir so ungefähr jeder in den Weg gestellt hat dem es auch nur ansatzweise möglich war, sodass ich alle Nase lang anhalten, oder zumindest langsamer werden musste -, als sich vor mir ein PKW langsam aus einer Ausfahrt gen Straße schob.
Auf selbiger herrschte gerade Hochbetrieb, unter anderem näherte sich ein LKW mit sicherlich überhöhter Geschwindigkeit, so dass an ein Befahren der Straße in unmittelbarer Zukunft nicht zu denken war. Da ich selbstverständlich mit Licht unterwegs war, und der oben erwähnte PKW den Fahrradweg frei hielt dachte ich, ich sei gesehen worden - dem war nicht so.
Ich hatte mich schon bis auf wenige Meter genähert, da machte der Wagen plötzlich einen Satz nach vorne. Mitten auf den Fahrradweg, direkt in meine Fahrbahn, und so schnell dass meine Finger die Bremsen höchstens berühren, aber nicht wirklich betätigen konnten. Ich nutzte dann den Kotflügel des Wagens sowie mein eigenes Vorderrad als Knautschzone, um die Entschleunigung zu beschleunigen, bemerkte dann aber dass ich dabei war das Bezugssystem meines Fahrrades zu verlassen, und fing mich geistesgegenwärtig mit Hand, Schulter und Knie an besagtem PKW ab.
Das alles war glücklicherweise praktisch direkt vor meiner Haustür, die Frau war sehr freundlich (weshalb ich noch keinen einzigen Witz über Frauen und Autofahren in diesen Post eingebaut habe), und mit einem ovalen Vorderrad und diversen blauen Flecken halten sich die entstandenen Schäden wohl auch in Grenzen. Zumal ich mich ausreichend gesalbt habe um König irgendeines Inselstaates zu werden.

Das Referat lief übrigens gut.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Dies ist eine Überschrift die einen intelligenten Wortwitz beinhaltet... NOT!

Ich gestehe, ich war versucht den vorangegangenen Post als einzigen diesen Monat stehen zu lassen, weil ich zwischen Computerspielen, Uni, und Lektüreliste (in der Reihenfolge) zu überhaupt nichts komme. Zu morgen wollte Shakespeare gelesen, zu übermorgen ein Referat vorbereitet, zu nächstem Montag ewig viele Aufgaben zu Linguistik (die Erfahrung sagt: fünf Seiten getippt) gemacht, zu Mittwoch dann schon wieder noch viel mehr gelesen (keine Angst, nur noch ein Relativsatz bis zum abschließenden Verb), und zu Donnerstag noch ein Essay geschrieben werden. Und weil dann am Wochenende unbedingt noch der Mann mit der Sonnenbrille mit seinem Rechner im Gepäck vorbei kommen musste, hab ich da natürlich auch nicht sonderlich viel Konstruktives geleistet.
Aber wenn die nächste Woche erstmal überstanden ist, dann hab ich auch wieder Zeit. Und dann wird die Postzahl für den Dezember zumindest wieder an den allgemeinen Monatsdurchschnitt angenähert. Ein inhaltsleerer Beitrag um frohe Weihnachten zu wünschen ist schonmal gesichert, außerdem demnächst vielleicht etwas über Tastaturen, USB-Weihnachtsbäume, und dicke Briefträgerinnen (man sei gespannt). Da damit noch nicht einmal der halbe Schnitt erreicht ist, erkläre ich die Kommentare für sinnvolle Vorschläge eröffnet. Ich werde dann auch wieder verstärkt BF2 spielen, und versuchen lustige Vorfälle zu erzwingen - so wichtig ist mir meine Leserschaft.
Jetzt muss ich aber erstmal die soeben vergeudete Zeit wieder wettmachen, und zusehen dass ich es morgen bis um neun Uhr an die Uni schaffe...

Freitag, 7. Dezember 2007

Lebensweisheiten (3)

Neulich in der U-Bahn gesehen, bei Werbung für einen Arbeitsplatzvermittler für alte Menschen, oder so:

"Auf das Alter kommt es nicht an - es sei denn, man ist ein Käse."