Samstag, 1. März 2008

Zwei Idioten

Aus, Ende, Sense, Feierabend, Schluss mit lustig, das Spiel ist aus, rien ne va plus, nichts geht mehr, alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Aber es geht weiter, und zwar hier.

Dienstag, 26. Februar 2008

Where No Man Has Gone Before

Ach so haben die sich damals die ganzen Drehbücher ausgedacht...

Freitag, 22. Februar 2008

Neulich in Battlefield 2 (18)

Da war ich mal wieder mit ihm in Skype und dem Gulf von Oman unterwegs, als mir auffiel dass der Name eines Spielers im gegnerischen Team eine 1337ige Version von "Jesus" war, was ich natürlich sogleich anmerkte. Es wurde zur Kenntnis genommen und nicht weiter kommentiert. Ein paar Minuten später, in der selben Runde, versuchten wir beide im Alleingang Rock Fortification einzunehmen, was auch recht gut klappte. Zumindest bis ein Panzer kam.
Glücklicherweise waren wir beide Antitank, schossen ihn kaputt. Sein Fahrer sprang raus, woraufhin er sagte: "Da ist Jesus schon wieder."
Während er einen anderen Gegner verfolgte (wir verloren uns kurz aus den Augen) schoss ich den Messias also über den Haufen, wurde daraufhin aber selber umgenietet.
Ich: "Jesus war Medic, übrigens."
Er: "... ach, Jesus war Medic?"
Einige Sekunden verhängnisvoller Stille.
Ich: "Damit wollte ich eigentlich sagen dass du sein Kit nehmen und mich wiederbeleben sollst."
Er: "Oh."

Dienstag, 19. Februar 2008

Viermal Pommes, bitte

Eigentlich hatte ich ja geplant, nach Beginn der Semesterferien einen kurzen Post mit obigem Titel einzuschieben, die Feststellung beinhaltend dass es in der letzten Vorlesungswoche jeden Tag (oder zumindest an den vier Tagen die ich an der Uni war) in mindestens einer Mensa ein Gericht mit Pommes als Beilage gab. Und dass ich dieses Angebot selbstverständlich ausgenutzt habe.
Soweit die Planung. Dann wollte ich noch ein paar Tage warten, um die Prüfungsergebnisse abzuwarten, und anmerken zu können dass das Semester damit ohne Komplikationen abgeschlossen ist. Denkste.
Die Prüfungsergebnisse sind natürlich noch nicht bekannt, und erst bei einer Veranstaltung kann ich den 22. als groben Termin der Veröffentlichung ins Auge fassen - bei den anderen herrscht Funkstille.
Derweil läuft das großartige Onlinesystem der Universität (das nämlich, das mich als Studenten der Informatik auf Semesterbescheinigung und Studentenausweis führt, aber in unterschiedlichen Fachsemestern) wieder zu Höchstform auf. Zunächst beglückt es mich mit einer auf letzten August datierten Nachricht (die wohlgemerkt im August noch nicht angezeigt wurde, sondern erst jetzt), mich dazu beglückwünschend dass ich mich erfolgreich online für das Studium angemeldet habe und zugelassen wurde, und mir mitteilend wo ich die Mails von meiner Uniadresse abholen kann (was ich Anno dazumal schon mühselig über Google ausfindig gemacht hatte, nachdem die Website der Universität in ihrer glorreichen Unübersichtlichkeit mir die Information vehement verwehrt hatte). Damit nicht genug, erhalte ich noch eine Mail an besagte Adresse, mir mitteilend dass die Anmeldefrist für mein Nebenfach einen Tag nach Ablauf der Anmeldefrist für mein Hauptfach beginnt - dumm nur, dass ich ganz gerne meine Vorlesungen und Seminare so wählen würde, dass ich sie auch tatsächlich alle besuchen kann, und dass sie sich nicht doppelt und dreifach überschneiden, ich müsste also zumindest die Tage und Uhrzeiten der Veranstaltungen wissen. Die zeigt das System aber erst an, wenn die Anmeldephase läuft. Prinzipiell wäre das natürlich kein Problem (wenn auch trotzdem eine reichlich dämliche Lösung), so es denn ein Vorlesungsverzeichnis im Internet gäbe. Gibt es auch, aber nur vom vergangenen Semester - was, zugegebenermaßen, eher suboptimal ist. Das zum Sommersemester kommt dann wahrscheinlich zu Semesterbeginn ins Netz. Dann, wenn man seine Vorlesungen alle schon gewählt haben muss.
Da dachte ich mir noch, ich erspare mir einen Weg an die Uni von dem ich potentiell mit leeren Händen zurückkehren könnte, und schreibe die zuständige Frau des Fachbereichs an, dass sie mir doch bitte mitteilen möge wann und wo ich eine gedruckte Fassung eines Vorlesungsverzeichnisses ergattern könne, oder zumindest wann man denn gedenke, den Internetauftritt geringfügig zu aktualisieren. Am Rande angemerkt: Die zweitaktuellste Nachricht auf der Homepage der Uni ist eine Meldung über die Dauer der Anmeldephase zu den Veranstaltungen - allerdings zu jenen des letzten Semesters. Und nein, die aktuellste Nachricht ist natürlich nicht die mit den aktuellen Daten. Aber das, wie gesagt, nur am Rande.
Ich war also kurzzeitig guter Dinge, dass sich alles doch noch zu einem glücklichen Ausgang wenden würde. So lange nämlich, bis die automatisierte Antwort im elektronischen Briefkasten eintrudelte, die mir mitteilte dass die Dame erstmal im Urlaub ist. Das hat aber auch eine gute Seite: Sobald sie zurückkommt (sofern sie das am angekündigten Tag tut) bleiben ihr noch ganze zwei Wochen um meine Mail zu beantworten bevor die erste Frist ausläuft - und bis dahin brauch ich mir über das ganze Zeug keine Gedanken mehr zu machen.

Sonntag, 10. Februar 2008

Primitive Projektilwaffen

Wenn der Herr Abteilungsleiter meint, mich mit Stöcken bewerfen zu müssen, na dann kann er sich auf was gefasst machen. Ab fünf Uhr fünfundvierzig wird zurückgeschossen.

* Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
* Schlage Seite 123 auf.
* Suche den fünften Satz auf der Seite.
* Poste die nächsten drei Sätze.
* Wirf das Stöckchen an fünf Blogger weiter.

Bitteschön:
I don't believe it!
I just don't believe it! I left my keys in the car again.
Das sieht natürlich erstmal schwachsinnig aus, so aus dem Zusammenhang gerissen. Aber wenn man weiß dass das Buch ein Wörterbuch Englisch-Englisch ist, und die Sätze allesamt Beispielsätze zum Verb "believe"...
Als notorischer Kettenbriefunterbrecher endet die Sache aber hier bei mir. Wobei... er hier hat mich überhaupt erst drauf aufmerksam gemacht (wär mir wohl sonst erst ne Weile später aufgefallen), zur Strafe kriegt er den Kram jetzt weitergereicht.

Dienstag, 5. Februar 2008

Wie, schon ein Jahr rum?

Tja, so schnell geht das. Da erstellt man sich einen Blog im Standard-Design, postet dreimal, lässt das Ganze ein paar Monate ruhen, und macht dann einen Web 2.0-typischen "Relaunch" - letzteres war ziemlich genau heute vor einem Jahr, um halb eins. Weil alles vor dem Relaunch doof war, und ich die Beiträge ja sowieso gelöscht habe (die müssen, zumindest lässt mein Anmeldedatum darauf schließen, im Juni erstellt worden sein), feiert mein Blog hiermit also seinen ersten Geburtstag. Man schicke mir Geschenke. Sofort.

Montag, 4. Februar 2008

1/3

So, die erste Klausur wäre geschafft - und sie war lächerlich einfach. Fünf Themengebiete, dazu je drei bis fünf Fragen, von denen man aber immer nur zwei beantworten musste. Insgesamt musste man also zu weit weniger als zwei Dritteln der Fragen irgendetwas wissen, und bei jedem Thema war mindestens eine Frage dabei zu der ich was wusste, und mindesens eine zu der ich genügend Halbwissen hatte um einen überzeugenden Eindruck souveräner Beantwortung herstellen zu können.
Die Klausur morgen ist relativ unwichtig, die gehört ins selbe Fach (bei Bachelorstudenten heißt das dann "Modul"), und beeinflusst die Note auch nur wenn sie besser ist als die Klausur von heute. Rein mathematisch sieht die Modulnote dann so aus:
Hausaufgaben: 1/3
Take-Home-Klausur (die durften wir wirklich über Weihnachten daheim machen...): 1/3
Klausur (heute): 1/3, davon wiederum 1/3 die Klausur morgen, aber nur wenn sie besser ist als die heute.
Alles klar?
Außerdem ist die Klausur morgen auch noch freiwillig, man bräuchte die gar nicht mitzuschreiben (zählt ja eh kaum was), aber ich als ehrgeiziger Student (bin dank Vorlesung direkt davor sowieso an der Uni...) werde einfach mal versuchen die Klausur morgen noch besser zu schreiben als die heute, so schwer mir das auch fallen mag - ist halt nicht viel Spielraum nach oben. Die Klausurvorbereitungszeit werde ich allerdings halbieren, und mir die Sachen nur in der Bahn durchlesen, und nicht vorher schonmal beim Frühstück. Das muss reichen.

Sonntag, 3. Februar 2008

Echt schräg

Ich hab hier echt viele Dachschrägen. An und für sich ist das natürlich kein Problem, allerdings wird es zu einem, wenn man versucht Schränke in den Raum zu stellen. Gut, das ist auch kein Problem, sofern man sie in die Mitte des Zimmers stellt, es ist allerdings durchaus eines, wenn man sie an die Wände mit den besagten Dachschrägen stellen will - die Wahrscheinlichkeit dass sie mit dem Gravitationsgefälle gen Raummitte diffundieren (sowas bleibt hängen, wenn man einmal in seinem Leben in Bio aufpasst) ist, gelinde gesagt, relativ hoch.
Stauraum hab ich zwar trotzdem (sind ja auch nicht alle Wände komplett schräg), der ist aber durchgehend belegt mit dem Zeug das man nun mal in Schränken lagert. Kleidung, DVDs, Bücher, diverse Elektrogeräte. Die Bücher sind zwar mittlerweile größtenteils outgesourced (und es kommen, Technik sei dank, auch nur noch wenige neue hinzu), sollten aber nicht unerwähnt bleiben, da einige letzte sich hartnäckigst festgesetzt haben.
Der Stauraum ist also bestens genutzt, und in der Schulzeit konnte ich für die Lagerung des ganzen Zeugs was man da eben so braucht (was ja bekanntlich mit nahendem Ende immer weniger wird) noch Schreibtisch und Fußboden gebrauchen. Das hat beim Studieren zunächst auch geklappt, dann hab ich mir einen zweiten Tisch geholt auf den das ganze Zeug umgezogen ist, dann kamen Teile davon auf den Fußboden unter besagtem Zweittisch... und vorhin hab ich angefangen vor lauter Verzweiflung aus einem Amazon-Karton ein Regal zu bauen. Soweit ist es also schon gekommen.
Sicherheitshalber lass ich den Kleber mal noch eine Weile trocknen, dann werden noch zwei Stück Pappe angeklebt (damit ich oben drauf auch was lagern kann ohne dass es zur Seite runterfällt), und wenn ich dann die drei Klausuren nächste Woche hinter mir habe mach ich mal Ordnung, fürs nächste Semester. Und wenn sich die Methode bewährt: ich hab ja noch den riesigen Karton in dem meine neue Tastatur gekommen ist...

Mittwoch, 30. Januar 2008

Klick mich, du Luder

Hammaburgum braucht Einwohner. Dringend.

Sonntag, 27. Januar 2008

Das ist doch nicht Aruba...?

Da hatte ich mir ja eigentlich fest vorgenommen diesen Jahresrückblick zu schreiben den ich vollmundig angekündigt hatte (obwohl ich mir relativ sicher bin mich an nicht sonderlich viel von Bedeutung erinnern zu können, geschweige denn das in chronologisch sinnvolle Reihenfolge zu bringen), und dann kam wieder was dazwischen - diesmal aber glücklicherweise kein Unfall (meine Rippen tun übrigens immer noch weh). Vielmehr nimmt die Eroberung des schönen Arulco meine ganze Zeit in Anspruch. Jagged Alliance 2 hab ich bestimmt fünf Mal angefangen, hab es jedoch nie zu Ende gespielt. Diesmal ziehe ich das durch, immerhin spiele ich mit einer Mod, die tonnenweise Waffen sowie einige Komfortfunktionen (Verkaufen von Gegenständen über die Strategiekarte statt über Händler) hinzufügt, und das Spiel durch aktivere Miliztruppen (die können jetzt beim Angriff helfen statt immer nur dümmlich bereits eroberte Gebiete zu verteidigen) auch noch etwas leichter macht.
Von meinen Frontberichten angestachelt, hat er hier sich die Mod natürlich auch gesaugt und ebenfalls mit der Eroberung begonnen. Und da zeigt sich mal wieder wie unterschiedlich wir Taktik und Strategie definieren. Während er, der mich in SWAT4 durch frühzeitiges Ableben immer ganz alleine mit den bösen Terroristen gelassen hat, auch Arulco im Schnelldurchgang erobert, lasse ich mir lieber Zeit. Er muss gelegentlich verlorene (weil schlecht verteidigte) Gebiete zurückerobern, und steckt alle Verluste relativ unbeeindruckt weg - zumindest bisher, denn nun lässt AIM ihn, jetzt wo er schon 11 Söldner verloren hat, keinen Nachschub mehr anheuern, er kratzt also alles was im Land anheuerbar ist zusammen, egal wie geisteskrank - wenn es eine Waffe halten kann, bekommt es einen Arbeitsvertrag. Dadurch ist er aber wirklich verdammt schnell unterwegs, hat in der halben Zeit schon dasselbe Gebiet erobert wie ich.
Ich hingegen gehe behutsam vor, lasse mir in jedem eroberten Sektor erstmal ein paar Tage Zeit um Milizen auszubilden und Fähigkeiten zu trainieren, habe kürzlich die gesamte Mannschaft mit schweineteurer Körperpanzerung ausgestattet, und habe auch insgesamt viel mehr Söldner angeheuert - brauche aber entsprechend länger. Er wird den Laden wahrscheinlich nach zwei Monaten Spielzeit abgeschlossen haben, während meine eigene Kampagne sich schon jetzt rasant dem vierten Monat nähert. Ich hab aber auch erst zwei Söldner verloren (relativ früh allerdings), und davon war einer hauptberuflich Eisverkäufer - und zurückerobern musste ich bisher gar nichts (ganz davon abgesehen dass ich geradezu im Geld schwimme, weil ich nicht alle Nase lang Söldner zwei Wochen im Voraus bezahle die dann im nächsten Einsatz schon draufgehen).
Was ich aber eigentlich sagen wollte: Der Jahresrückblick kommt bestimmt. Irgendwann.

Dienstag, 22. Januar 2008

Eilmeldung

Er hier lebt noch! Gut, das hätte mir womöglich auch schon auffallen können als wir vorhin gemeinsam BF2 gezockt haben, aber...
Wie dem auch sei, an dieser Stelle nochmal offiziell und förmlich ein gepflegtes "HAAAHAAA!!!" wegen der Kabelgeschichte. Weitermachen.

Dienstag, 15. Januar 2008

Arrr... gh!

Rekapitulieren wir:

13.12.2007 - Zusammenstoß mit Auto verbeult das Vorderrad meines Fahrrads sowie mindestens zwei Rippen
11.01.2008 - neues Vorderrad vom Postboten geliefert
13.01.2008 - neues Vorderrad montiert
14.01.2008 - zum ersten Mal seit einem Monat wieder mit eigenem Fahrrad gefahren
15.01.2008 - Fahrrad wird geklaut

Kotzen, könnt ich. Wenn jetzt noch mehr solcher Unfug passiert ist es 2009 bis ich zum Jahresrückblick 2007 komme.

Nachtrag:

16.01.2008 - Strafanzeige erstattet, bei einem Polizisten mit vier Sternen

Samstag, 12. Januar 2008

Arrr!

Ich meine mich ganz vage daran erinnern zu können, Anfang des Jahres angekündigt zu haben dass ich noch posten würde was mich in der letzten Dezemberwoche vom Posten abgehalten hab. Das.
Natürlich hab ich da nicht die ganze besagte Woche lang dran gesessen, in der Woche hab ich die Beta gespielt. Und heute dachte ich mir, ich könnte ja mal berichten wie es war. Da ich aber GamersGlobal.com regelmäßig besuche, dachte ich mir, what the hell - die Seite ist ja immerhin auf Englisch - what the hell, dachte ich also, da kann ich den Kram ja auch gleich ausführlich und auf Englisch schreiben. Gesagt, getan, und schon landet mein Beitrag auf der Startseite.

Den versprochenen Jahresrückblick habe ich natürlich auch nicht vergessen.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Neulich in Battlefield 2 (17)

Merkt man eigentlich dass ich wieder häufiger spiele? Egal. Da war ich also neulich im Transportheli unterwegs, mal wieder als Sniper, und näherte mich einer feindlichen Flagge, als ich von irgendeiner Igla ziemlich kaputt geschossen wurde. Ich sprang also hoch in der Luft ab, löste den Fallschirm knapp vorm Boden aus, und landete direkt neben der Flagge. Dummerweise kam mir da auch schon ein feindlicher Infanterist entgegen, und noch dümmer war, dass er geringfügig besser für den Nahkampf ausgerüstet war als ich mit meiner Pistole. Ich warf also eine Claymore ab, feuerte ein paar Schüsse auf ihn, und hüpfte wild durch die Gegend, im verzweifelten Versuch so lange zu überleben bis er hirntot in meine Claymore rennt - die Erfahrung hat gezeigt dass der größte Teil der Gegner das macht.
Dem war allerdings nicht so. Er schoss sein Magazin leer, ich landete noch ein paar Treffer, und er nahm Reißaus, wollte hinter dem nächsten Haus in Deckung gehen um in Ruhe nachzuladen... da fiel ihm mein Transportheli auf den Kopf.

Der Frag wurde mir natürlich auch angerechnet.

Montag, 7. Januar 2008

Lebensweisheiten (4)

"Wenn man in einen beliebigen Produktnamen ein "X" einbaut, klingt das nach neuer Technologie, Fortschritt, dem Besten vom Besten. Wenn also ein "X" reinpasst, so mache man es zum Teil des Namens."
Das perfekte Beispiel dazu konnte ich heute an einer Baustelle in Uninähe begutachten. Da lagen einige Säcke (der Typ in dem üblicherweise Zement o.ä. drin ist) herum, die die wunderbare Aufschrift "Staubex" trugen. Ich kann den Slogan geradezu vor mir sehen: Staubex - der Staub der Zukunft.

Samstag, 5. Januar 2008

Intelligentes Fernsehen

Reality-TV und Talkshows waren gestern, die Zukunft wird bestimmt vom intelligenten Fernsehen. Wie das funktionieren soll? Ganz einfach:
Man nehme ein populistisches Format vom Typ 08/15, mit "skandalösen" Themen von allgemeinem Interesse (die dem Zuschauer etwa verraten dass es gelegentlich klug sein kann Verträge zu lesen bevor man sie unterschreibt, nicht mehr Geld auszugeben als man besitzt, oder dem Fernsehen nicht jeden Blödsinn zu glauben), bestehend aus einem Bericht über einen besonders schockierenden Einzelfall der das Kernthema der Sendung untermauert, sowie Interviews mit den Hauptakteuren besagten Einzelfalles. Nun versieht man den Kommentar des Ganzen mit sarkastischen Anmerkungen die die Intelligenz der vorkommenden Personen in ein zweifelhaftes Licht rücken, und übt physische Gewalt in bester Slapstickmanier gegen die Befragten aus, so diese abstruse Dummheiten von sich geben (was sie mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit tun werden). Wiederholen bis sie ihre eigene Dummheit eingesehen haben, und geloben die Hälfte ihrer dreizehn Handys zu verkaufen, um endlich aus der "Schuldenfalle" herauszukommen.
Wenn dann noch extreme Dummheit unter schwere Strafen gestellt wird, ist die Welt gleich ein viel besserer Ort.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Neulich in Battlefield 2 (16)

In Gulf of Oman mal wieder mit dem SU-34 unterwegs gewesen, als Copilot, als ich (zum Xten Mal) den tollen Bug hatte dass meine Raketen sich nicht abschießen ließen. Also bin ich über dem Träger abgesprungen, um da möglichst zu Tode zu kommen, wieder beim Squadleader im Jet spawnen zu können, und wieder schießen zu können.
Wie es der Zufall so wollte war ich Sniper (irgendwie muss man die 100 Stunden bis zur Expert-Badge ja rumbekommen), ich legte also zwei Claymores und versuchte mich irgendwo in Deckung zu flüchten, was natürlich, angesichts von etwa fünf Gegnern auf dem Träger, nicht gelang. Kaum war ich wieder im Bomber gespawnt, liefen auch schon zwei Deppen in meine höchstgradig sichtbaren Claymores.
Ich wollte gerade Raketen abfeuern, da merkte ich dass ich diesmal einen anderen Bug hatte, die Dinger steuerten nämlich immer zielstrebig von meinem Ziel weg und möglichst steil nach unten. Also bin ich nochmal über dem Träger abgehüpft, mit der Absicht das gerade zerbombte Amijet zu klauen. Meine Position sicherte ich mit zwei Claymores, schoss einem gegnerischen Engineer die Rübe weg, und wartete - der spawnte allerdings neu und rannte in die Luftabwehr, schoss mich um, ich spawnte wieder im Bomber... und wieder lief einer in meine Claymore. Fünfzehn Sekunden vergingen, er wollte wohl unbedingt ins Jet - und lief natürlich auch in die andere.

In derselben Runde war ich kurz darauf im Einsitzer-Jet unterwegs, schoss die nicht sonderlich guten feindlichen Piloten ab, und durfte schließlich dreimal (!) beobachten, wie die Gegner beim ersten Anzeichen von mir anvisiert zu werden panisch aus ihren Jets sprangen. Das war toll.

Dienstag, 1. Januar 2008

'08

Da ist es also, das neue Jahr. Um die ganzen alten Kamellen schonmal vorneweg aus dem Weg geräumt zu haben: Fühlt sich irgendwie nicht anders an als das alte. So. Gut, sowas von der Seele zu haben.
Prinzipiell fing 2008 schonmal gut an. Die letzten Jahre war unser familiäres Feuerwerk ja schon immer besser als das der Nachbarn (und in unserer Nachbarschaft wird an Neujahr einiges verballert), weil wir uns die langweiligen Einzelraketen seit jeher sparen und stattdessen zu den Raketenbatterien von Aldi greifen. Dieses Jahr hatten wir davon sechs Stück, haben sie paarweise abgefeuert, und durften miterleben wie das Geknalle aus den angrenzenden Grundstücken verschämt verstummte, weil man ja ohnehin nicht mithalten konnte. Nächstes Jahr: Drei Batterien auf einmal. Bei vieren könnte sich das Anzünden als eher schwierig gestalten, vielleicht probieren wir das aber auch mal aus. Da lohnt es sich dann aber wahrscheinlich nur eine Salve zu verschießen, anschließend dürfte der Rauch weiträumig die Sicht versperren.
Ordentliches Feuerwerk, ich studier endlich was vernünftiges, mein Rechner spielt noch immer in der ersten Liga mit, und mein Konto ist für meine Verhältnisse auch ganz ordentlich gefüllt - ja, 2008 wird ein gutes Jahr.

Später mehr darüber was ich Ende letzten Jahres die ganze Zeit gemacht habe dass das mit der durchschnittlichen Monatszahl an Posts nichts wurde, und vielleicht auch mal mein persönlicher Jahresrückblick. Bis dahin: Frohes neues Jahr.

Montag, 24. Dezember 2007

Advent, Advent...


Frohe Weihnachten allerseits.

Sonntag, 23. Dezember 2007

Mist, verwunschen

Liebe Übersetzer von Filmtiteln,

ich weiß ja, dass es in Einzelfällen äußerst schwierig sein kann, einen Titel so zu übersetzen, dass alle Aspekte des Originals erhalten bleiben. Man will ja den Zuschauern der übersetzten Fassung etwa nicht womöglich in der Originalfassung vorhandene Wortwitze vorenthalten. Ich weiß auch, dass gerade bei Titeln die nur aus einem Wort bestehen, oft die Schwierigkeit besteht ein ähnlich überzeugend klingendes Wort in der Zielsprache zu finden, in dem möglichst noch dieselben Bedeutungen erhalten sind wie im Original. Ich weiß jedoch nicht, wie in aller Welt man aus "Enchanted" in der Übersetzung "Verwünscht" machen kann. Ich weiß es wirklich nicht.
Für die ganz Doofen (und ich gehe davon aus dass ihr das seid, denn jeder Mensch der des Bedienens eines Wörterbuches Englisch - Deutsch mächtig ist hätte den Titel richtig übersetzt) nochmal langsam und zum Mitschreiben:
"Enchanted" heißt zu Deutsch soviel wie "verzaubert". Das ist das, was Hexen und Feen und das ganze restliche Viechzeug in Märchen machen. Alternativ auch das, was ein entsprechend geskillter WoW-Char macht, falls euch das mehr sagt. In besagten Märchen findet sich auch statt "verzaubert" häufig die Formulierung "verwunschen". Das ist etwas altertümlicher, durchaus aber auch heute noch in Gebrauch. Nun könnte man (wenn man ungefähr die Intelligenz eines dreijährigen Kleinkindes das jeden Tag zum Frühstück Sekundenkleber nascht) folgern dass "verwünschen" das Verb zum Adjektiv "verwunschen" ist. Prinzipiell ist das natürlich richtig. Es ist allerdings falsch, von diesem Verb wiederum erneut aufs Adjektiv schließen zu wollen, und daraus dann (ganz getreu der neuen Rechtschreibung) "verwünscht" zu machen. Denn verwünscht ist, wenn es wie das Opfer eines uralten Witzes macht, das sich auf dem 10 Meter-Turm stehend beim Absprung wünschen durfte womit der Pool gefüllt werden sollte, ausrutschte, und im Fall laut "Scheiße!" rief. Das, liebe Übersetzer, ist verwünscht. Dass euch dieser feine Unterschied nicht aufgefallen ist kann eigentlich nur daran liegen, dass man euch das Hirn verwunschen hat.

Liebe Grüße,
Euer Blob